Beschreibungen
Personenfahnder des Landeskriminalamtes (LKA 23) haben einen 20-jährigen Afghanen festgenommen und dem Amtsgericht Hamburg zugeführt. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, eine 17-Jährige zur Ausübung der Prostitution gezwungen zu haben.
Die Jugendliche hatte sich ihrer Mutter anvertraut und gestern eine Anzeige erstattet. Das Landeskriminalamt für Menschenhandel und Schleusung (LKA 65) übernahm die Ermittlungen.
In der Vernehmung durch die Kriminalbeamten gab die Geschädigte an, dass ihr ehemaliger Freund sie am Anfang des Jahres zunächst überreden wollte für ihn der Prostitution nachzugehen. Als das Mädchen sich weigerte, wurde sie vom tatverdächtigen 20-Jährigen geschlagen. Anschließend musste sie die Prostitution ausüben und den Verdienst an den 20-Jährigen abgeben. Der Beschuldigte vereinbarte Prostitutionstermine für das Opfer und schlug die 17-Jährige mehrfach ohne Anlass.
Die Kriminalbeamten hielten umgehend Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hamburg, die eine sofortige Durchsuchung der Wohnung des 20-Jährigen anordneten. Zeitgleich nahmen die Personenfahnder des LKA den Beschuldigten vorläufig fest.
Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel dauert an. Der mutmaßliche Zuhälter wird einem Haftrichter zugeführt.
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